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Gerhard Kramer ist Alexander von Humboldt Professor und Ordinarius des Lehrstuhls für Nachrichtentechnik an der Technischen Universität München (TUM). Er erhielt 1991 den B.Sc. und 1992 den M.Sc. in Elektrotechnik von der University of Manitoba, Winnipeg, MB, Kanada, und 1998 den Dr. sc. techn. (Doktor der technischen Wissenschaften) von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Von 1998 bis 2000 arbeitete er bei Endora Tech AG, Basel, als Kommunikations-Ingenieur. Von 2000 bis 2008 war er als Member of Technical Staff beim Math Center, Bell Laboratories, Alcatel-Lucent, Murray Hill, NJ, tätig. 2009 wechselte er als Professor an die University of Southern California (USC) in Los Angeles, CA. Seit 2010 ist er an der Technischen Universität München.
Gerhard Kramer ist IEEE Fellow. Er wurde 2011 als Vizepräsident der IEEE Information Theory Society gewählt und ist bereits seit 2009 Mitglied des Board of Governors dieser Society. Er hat als Associate Editor, Guest Editor und Publications Editor für die IEEE Transactions on Information Theory gewirkt. Er war Co-Chair des technischen Programmkomitees der 2008 IEEE International Symposium on Information Theory, und Mitgründer der 1., 2. und 3. School of Information Theory in den Jahren 2008-2010. Gerhard Kramer ist Mitglied des Emerging Technologies Committee der IEEE Communications Society.
Er erhielt 2005 den IEEE Communications Society Stephen O. Rice Prize, 2003 den Bell Labs President's Gold Award und 1998 eine ETH-Medaille. 2010 wurde er von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit einer Humboldt-Professur ausgezeichnet, dem höchstdotierten internationalen Forschungspreis Deutschlands. Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2011 in Berlin durch die Bundesforschungsministerin statt.